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Fachkräfteentwicklung Lebensmittelindustrie am Niederrhein

Genügend Fachkräfte zu finden ist eine Herausforderung auch für die Lebensmittelindustrie.

Unsere Lösungsvorschläge:

An- und Ungelernte Beschäftigte bieten viele Vorteile für die Fachkräfteentwicklung. Sie kennen den Betrieb. Sie sind dem Unternehmen verbunden. Sie beherrschen bereits viele Arbeitsvorgänge. Sie verfügen bereits über viel Wissen und Können.

Durch eine Weiterbildung bis zum Berufsabschluss werden sie für Arbeitsplätze qualifiziert, die mehr Kompetenzen und mehr Verantwortung fordern.

Unser Angebot:

Wir richten einen besonderen Ausbildungsgang für Erwachsene in Form einer Umschulung ein.

Die Weiterbildung ist als Kooperationsmodell zwischen Betrieb, Berufsschule und Bildungsdienstleister.

Die Lernenden besuchen an einem Tag in der Woche den Berufsschulunterricht in einer zweijährigen Unterrichtsform. Beide Berufe werden in einer Klasse unterrichtet, so dass bei guten Leistungen auch ein Durchstieg in den auf zwei Jahre verkürzten dreijährigen Ausbildungsberuf möglich ist.

Das Berufskolleg steuert die im Lehrplan vorgesehenen 320 Unterrichtsstunden pro Schuljahr bei (8 UE pro Woche). Der Unterricht wird auf die besonderen Voraussetzungen und Ansprüche von Lernenden ausgerichtet, die bereits Arbeitserfahrungen haben.

Am zweiten Tag ergänzt der Bildungsträger den Berufsschulunterricht und vermittelt alle laut Ausbildungsrahmenplan erforderlichen Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten. Er gewährleistet den betrieblichen Teil der Ausbildung – in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Unternehmen.

Die nötigen Basiskompetenzen (Deutsch, Mathematik, Biologie, Informationstechnik, Fachsprache) werden integriert vermittelt. Auch Menschen, die nicht die besten Schulzeugnisse haben oder die in Deutsch noch nicht so fit sind, können die Prüfung bestehen.

Die Lernenden haben Zugriff auf ein E-Learning-Portal. Ergänzend zum Unterricht und zur betrieblichen Praxis bearbeiten sie dort auf ihren Wissensstand bezogene Lernaufgaben zur Lebensmitteltechnologie und zu Produktionsverfahren, zur Wirtschafts- und Betriebslehre, zu Arbeitsprozessen in der betrieblichen Praxis, zur berufsbezogenen Allgemeinbildung und zur Fachsprache. Diese Aufgaben werden vom Team des Bildungsträgers durch Praxisprojekte, Fallstudien, Trainings o. ä. ergänzt.

Zeitplanung:

1. November 2017 Start des Projektes (geplant), Abstimmung mit den Kooperationsbetrieben, Curriculumentwicklung, Gespräche mit den interessierten Beschäftigten.

1. Februar 2018 bis 31.01.2020 bzw.
1. August 2018 bis 31.07.2020:
Weiterbildung zum Berufsabschluss "Fachkraft für Lebensmitteltechnik"

1. Februar 2018 bis 31.07.2019:
1. August 2018 bis 31.01.2020:
Weiterbildung zum Berufsabschluss "Maschinen- und Anlagenführung, Schwerpunkt Lebensmitteltechnik"

Die Vorteile für die Unternehmen

Der Bildungsträger gewährleistet, dass alle erforderlichen berufsfachlichen Kompetenzen bis zur Abschlussprüfung erworben werden. Im Ausbildungsteam arbeiten erfahrende Fachkräfte aus der Lebensmittelindustrie.

Der Betrieb beteiligt sich im Rahmen seiner Möglichkeiten an der praktischen Qualifizierung: durch betriebliche Ausbildungsbeauftragte oder langjährig Beschäftigte als Ausbildungspaten.

Das E-Learning-Portal und die Begleitstruktur kann auch für Auszubildende genutzt werden.

Die Leistungen des Unternehmens

Die Unternehmen stellen die Beschäftigten für die Teilnahme an der Weiterbildung frei.

Die Lernenden sind an zwei Tagen in der Woche am Berufskolleg in Krefeld, davon wird ein Tag in Verantwortung des Bildungsträgers organisiert, dessen Team auch an dem Berufsschultag den Unterricht begleitet und ergänzt.

An drei Tagen werden sie im Betrieb eingesetzt, nach Möglichkeit in den Abteilungen, die ihren jeweiligen Lerneinheiten entsprechen.

Finanzierung

Die Lehrgangskosten des externen Bildungsträgers können von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter durch Bildungsgutscheine finanziert werden, ebenfalls die Fahrtkosten zum Lehrgang sowie ggf. erforderliche zusätzliche Kinderbetreuungskosten.

Für die Zeit der Freistellung zur Teilnahme an der Weiterbildung kann das Unternehmen Arbeitsentgeltzuschüsse für die nicht-produktiven Zeiten bei der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter beantragen. Die Lernenden erhalten also weiterhin den gleichen Lohn wie bisher. Ein Teil davon wird dem Unternehmen aber erstattet.

Für vorher Arbeitslose, die neu in den Betrieb integriert werden, besteht auch die Möglichkeit, das Arbeitslosengeld durch eine Ausbildungsvergütung in Höhe von z. B. 450 € zu ergänzen.

Weitere Vorteile für das Unternehmen

Beschäftigte, die bereits die Voraussetzung für die Zulassung erfüllen, nehmen nur an ausgewählten Abschnitten der Weiterbildung und an der Prüfungsvorbereitung teil.

Das ergänzende Lern- und Sprachförderangebot kann auch – gegen Entgelt - von Auszubildenden genutzt werden. Auch Jugendliche, die nicht die besten Noten haben, können damit die Ausbildung bestehen.

Projektfinanzierung durch den Europäischen Sozialfonds (ESF)

Das Angebot wird durch ein Projekt im Rahmen des Fachkräfteprogramms des Landes Nordrhein-Westfalen ermöglicht. Der Projektträger qualiNETZ GmbH daraus folgende Leistungen finanzieren:

Beratung zur Personalentwicklung: Dazu gehören die Information und Auswahl der in Frage kommenden Bewerberinnen und Bewerber, die fachliche Kompetenzfeststellung und die Ermittlung des Qualifizierungsbedarfs, die Vereinbarung betrieblicher Qualifizierungsleistungen und spezieller Anforderungen, das Management der formalen und finanziellen Klärungen mit Industrie- und Handelskammer, Agentur für Arbeit und Jobcenter sowie die Begleitung und Abstimmung der Kooperationsprozesse zwischen Betrieb, Bildungsdienstleister und Berufsschule.

Bildungs- und Jobcoaching während der Weiterbildung: Ergänzende Lern- und Sprachförderung sowie Kompetenzentwicklungstrainings.

Entwicklung und Erprobung des E-Learning-Portals: Bereitstellung des Portals und der Inhalte, Begleitung der Lernenden, Lernerfolgskontrollen.

Aktivierung von Arbeitskräften und künftigen Auszubildenden für die Lebensmittelindustrie: Ansprache geeigneter Arbeitsloser bzw. Jugendlicher auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz, Unterstützung der Unternehmen z. B. bei Berufemessen und Präsentationen in Schulen sowie bei Berufsfelderkundungen.

Für die Beantragung der Fördermittel für diese zusätzlichen Leistungen benötigen wir eine Kooperationserklärung der beteiligten Unternehmen.

Muster: Das jeweilige Unternehmen erklärt sein grundsätzliches Interesse zur Beteiligung an dem Vorhaben. Es wird im Laufe des Projektes voraussichtlich x Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter zur Teilnahme an der abschlussbezogenen Weiterbildung an 20 Stunden pro Woche freistellen. Die Freistellung betrifft Lohnkosten in Höhe von zum Beispiel 1.200 € pro Monat und Teilnehmenden. Ein Teil davon kann als Arbeitsentgeltzuschuss durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter erstattet werden. Der Nachweis erfolgt durch Auszüge aus den Lohnjournalen.

Das Unternehmen beteiligt sich weiterhin an den Kosten für die Leistungen des Projektes im Rahmen des Arbeitsschwerpunktes Aktivierung von Arbeitskräften und Auszubildenden.

Die betrieblichen Ausbildungsbeauftragten, Paten und Personalverantwortlichen werden sich an der inhaltlichen und konzeptionellen Entwicklung des Projektes beteiligen: durch Teilnahme an den vierteljährlichen Gesprächen bzw. Veranstaltungen, durch die aktive Unterstützung betrieblicher Lernprozesse, durch die Bereitstellung von Medien und Materialien und die Öffnung der Betriebe für die Entwicklung und Begleitung von betrieblichen Lernaufgaben sowie Videos.

Ihre Kooperationspartner

qualiNETZ Beratung und Forschung GmbH in Duisburg entwickelt und begleitet seit vielen Jahren spezielle Projekte zur Weiterbildung an- und ungelernter Menschen bis zum Berufsabschluss, am Niederrhein und bundesweit, u. a. in der Logistikbranche und in der Altenpflege.

Der Personalentwickler Helmut Klein ist speziell den Unternehmen der Lebensmittelindustrie als langjähriger Ausbilder, Weiterbildner, Prüfungsausschussvorsitzender und Partner in der Personalentwicklung bekannt. Er wird das qualiNETZ-Team verstärken.

Das Berufskolleg Glockenspitz in Krefeld hat die Bezirksfachklasse für die Lebensmitteltechnik für den Regierungsbezirk Düsseldorf. Für das Projekt wird dort eine Klasse in zweijähriger Unterrichtsform eingerichtet.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Wir würden uns gerne persönlich mit Ihnen unterhalten, wie das Projekt am besten auf die besonderen Anforderungen und Interessen Ihres Unternehmens ausgerichtet werden kann. Wir freuen uns auf eine Terminvereinbarung.

Unsere Kontaktdaten: